Erdbestattung

Die Erdbestattung

ist die traditionelle Form der Bestattung. MIt der Ausbreitung des Christentums ging ein Wandel in der Bestattungsart einher. Es entstand das Bedürfnis, in der Nähe des Altares begraben zu werden, es entstanden die "Kirchhöfe". Diese Begräbnisplätze, meistens in der Mitte des Ortes, brachten hygienische Probleme mit sich und die Begräbnisplätze - Friedhöfe - wurden außerhalb der Stadtmauern angelegt. In Deutschland bestehteben aus diesen Gründen ein sog. Friedhofszwang für alle Bestattungen.


Wahlgräber werden allgemein auch als Familiengräber bezeichnet. Es gibt Wahlgräber für Erdbestattungen und auch für Urnenbestattungen. Am häufigsten sind einstellige Wahlgräber und Doppelgräber, meistens für Ehepaare.
Wahlgräber können auf dem Friedhof in verschiedenen Lagen erworben werden und nach Ablauf der Nutzungszeit verlängert bzw. wiedererworben werden. Auf Wahlgräbern können zusätzlich zu einer Sargbestattung Urnen beigesetzt werden.


Reihengräber gibt es als Erdbestattungsgrab und als Urnengrab. Reihengräber sind Einzelgräber und können nach Ablauf einer Ruhefrist nicht verlängert bzw. wieder-
erworben werden.