Informationen

Wichtige Dokumente im Todesfall

Im Todesfall ist es unbedingt erforderlich, die folgenden Unterlagen beizubringen:

  • Personalausweis des Verstorbenen
  • Todesbescheinigung (vom Arzt)
  • (bei Ledigen) Geburtsurkunde
  • (bei Verheirateten) Auszug aus dem Familienbuch
  • Ist für die Ehe kein Auszug aus dem Familienbuch vorhanden, ist die Heiratsurkunde vorzulegen.
  • (bei Geschiedenen) Rechtskräftiges Scheidungsurteil und Heiratsurkunde oder Auszug aus dem Familienbuch
  • (bei Verwitweten) Auszug aus dem Familienbuch mit Sterbeeintrag des Ehepartners oder Heiratsurkunde und Sterbeurkunde des Ehepartners

Die vorgenannten Unterlagen sind jeweils im Original zur Beurkundung des Sterbefalls vorzulegen.

  • ggf. Versichertenkarte der jeweiligen Krankenkasse
  • ggf. vorhandener Bestattungsvorsorgevertrag
  • ggf. Versicherungsunterlagen

Todesanzeigen

müssen neben inhaltlichen auch formalen Kriterien genügen. Da die Anzeigengröße maßgeblich den Preis bestimmt, muss man sich bei der Textgestaltung deutlich kürzer fassen als in einem entsprechenden Trauerbrief. Todesanzeigen werden in den Tageszeitungen als öffentliche Bekanntgabe des Todes veröffentlicht, während Trauerbriefe an ausgewählte, dem Verstorbenen auf unterschiedliche Art Nahestehende versendet werden. Trauerbriefe informieren die Angehörigen, Verwandte, Bekannte und Freunde über den Todesfall.
Ein Trauerbrief wird so gefaltet, dass die Schrift innen liegt.
Die Zeitungsanzeige sollte an dem Tag erscheinen, an dem auch die Trauerbriefe bei den angeschriebenen Personen eintreffen, es sei denn, die Familie möchte nur einen ausgewählten Personenkreis an der Beerdigung teilnehmen lassen, dann sollten die Briefe mit Angabe des Beerdigungstermins vorab verschickt werden.
Die Zeitungsanzeige sollte dann nach der Beerdigung mit folgendem oder ähnlichem Text erscheinen: "Die Beerdigung (oder Trauerfeier) hat im engsten Familien- und Freundeskreis stattgefunden." Diese Abwicklung sollte in der Familie genauestens überlegt werden, da sie leicht zu Unstimmigkeiten innerhalb der Familie und/oder des Freundeskreises führen kann, wenn der Eine mit einen Trauerbrief bedacht wird und ein Anderer nicht.

Blumen- und Kranzspenden

werden von den Floristen zur Trauerfeier zum Friedhof gebracht. Hier wird von uns auf dem Umschlag der Beileidskarte notiert, um was für eine Spende es sich handelt (z.B. Strauß, Kranz, Gesteck, Schale), damit sich die Hinterbliebenen später entsprechend bedanken können. Es ist auch möglich, dass die Blumen- und Kranzspenden mit der Beileidskarte von den Floristen zu uns gebracht werden. Wir bringen diese Spenden dann kurz vor der Trauerfeier zum Friedhof.
(Auch bei Schleifenkränzen sollte wegen der späteren Danksagung eine Beileidskarte dazugelegt werden).